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URSPRUNG DER KILBI
Das Kilbi-Fest steht zwar für reichhaltiges Essen, Tanz und Volksfest, hat aber dennoch einen religiösen Ursprung. Der französische Name «Bénichon» ist aus dem Lateinischen abgeleitet und steht für das Kirchweihenfest in den Kirchengemeinden, an das sich eine weltliche Feier anschloss. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1443! Im 20. Jahrhundert hat sich das Fest weiterentwickelt, und man feierte es eher als Erntedankfest. Die Dorffeste werden traditionell von der Jugend oder lokalen Verbänden organisiert.

DIE KILBI DES FREIBURGERLANDS 

2013 organisierte Terroir Fribourg auf Anregung des Staatsrates und der Neuen Regionalpolitik (NRP) die erste Kilbi des Freiburgerlands. Diese Veranstaltung mit grosser Reichweite versteht sich nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung der lokal organisierten Kilbis. Die weit reichende Kommunikation zu dieser Veranstaltung trägt dazu bei, das Interesse der Medien und der Bevölkerung für dieses Fest zu wecken, was sowohl den Dorffesten als auch den lokalen Erzeugern zugutekommt, deren Produkte seit etwa fünf Jahren stark im Aufwind sind.

WAS MACHT MAN BEI DER KILBI ? 

Die Kilbi ist ein Anlass für Familien, sich zu einer üppigen Tafelrunde zu versammeln. Die traditionellen Gerichte wie Safranbrot, Beinschinken, Büschelibirnen oder Méringues erfreuen sich bei diesen Menüs, die äusserst abwechslungsreich sind, grosser Beliebtheit. Auf einigen Bauernhöfen wird heute noch die «Kilbi-Schaukel» aufgebaut, ein langes Brett, das an der Scheune aufgehängt ist und die Kleinen erschauern lässt und die Grösseren zum Lachen bringt!
Bei den Dorffesten isst man das Menü unter Freunden in grossen Kantinen und arbeitet dann die Kalorien auf dem Tanzboden ab. Die Feiern werden oft um Begleitaktivitäten bereichert wie Märkte, Karussells, Theater oder Umzüge und dauern das ganze Wochenende.

Nach einiger Zeit im Hintergrund hat das Kilbi-Fest heute wieder an Bedeutung gewonnen und wird im gesamten Kanton ausgiebig gefeiert.

FREIWILLIGE

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ANMELDUNG

TRADITIONELLES MENÜ

Safranbrot (Cuchaule) mit Kilbi-Senf
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Schafvoräss*
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Chabissuppe
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Lammragout, Beilagen
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Beinschinken und geräucherte Fleischspezialitäten, Chabis, Rüebli und Kartoffeln
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Lammgigot, Büschelibirnen AOP, Kartoffelstock und grüne Bohnen
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Gruyère AOP, Vacherin Fribourgeois AOP und andere Käsespezialitäten
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Méringues mit Doppelrahm
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Café mit Bretzeli, Anisbrötli, Cuquettes, Krapfen und Guetzli mit Hagelzucker)

Im Laufe der Zeit hat sich das Kilbi-Menü weiterentwickelt. Es variiert nach Regionen und den Vorlieben der Gäste.

* nur im deutschschweizerischen Sensebezirk.